Wirksamkeit "unwissenschaftlicher" Methoden
"Sie wirkt: Wir verstehen den Wirkmechanismus nicht, aber sie heilt. Erfahrung statt Beweis"
Daniel Bouhafs befasst sich in seinem Buch "Komplementärmedizin, Alternative Heilmethoden unter der Lupe" (Ruegger Verlag, Glarus/Chur, 2011) unter anderem auch mit Craniosacral Therapie (CS) und reiht sie unter die besten Therapien ein. Hier ein kleiner Auszug aus dem empfehlenswerten Buch:
"Wie sie funktioniert, weiss man zwar nicht, aber sie wirkt. Diese schon fast banal anmutende Erkenntnis ist ein zentraler Satz in der Erfahrungsmedizin. Mit dem Vorwurf, "unwissenschaftlich" zu sein, müssen alle erfahrungsmedizinischen Methoden leben. Im Gegensatz zur monokausalen Schulmedizin, wo das Zusammenspiel von Körper, Krankheitserreger und Medikamente bis auf Molekülebene hinunter ausgeleuchtet und gemessen wird, weiss man hier oft nur wenig darüber, was bei einer Behandlung im Körper genau geschieht. Dennoch ist die Wirksamkeit etwa von Craniosacral-Therapien und Osteopathie so überzeugend, dass manche Schulmediziner ihren Anspruch auf Erklärungen über Bord werfen und sich an den "guten Erfahrungen" orientieren, die Patienten mit diesen Behandlungen gemacht haben. Die Ärzte der Kopfweh- und Schmerzsprechstunde am Universitätsspital Zürich etwa arbeiten regelmässig mit CS-Therapeuten und Osteopathen zusammen (...). In einem Kommentar schreibt die neurologische Universitätsklinik: "Die CS-Therapie lässt sich im Rahmen der Theoriegebäude der Schulmedizin, an die wir uns im Wesentlichen halten, nicht erklären. Gleichwohl berichten manche Patienten über eine gute Wirksamkeit." Für den Zürcher Neurologen Reto Agosti ist sie eine "elegante und erfolgversprechende, wenn auch schulmedizinisch nicht fundierte Methode". Gut belegt und anerkannt sind zum Beispiel die Erfolge beim gefürchteten Schleudertrauma, bei chronischen Kopfschmerzen, Rückenproblemen, Schwindelattacken und bei gewissen rheumatischen Beschwerden. Für die langfristige Anerkennung dürfte weniger der theoretische Hintergrund entscheidend sein als vielmehr der Wirksamkeitsnachweis. Eine kleinere Pilotstudie, die am Zürcher Universitätsspital durchgeführt wurde, zeigte auf, dass sieben von neun Patienten mit Schleudertrauma durch die CS-Therapie nahezu vollständig geheilt werden konnten. Zumindest im Rahmen von Zusatzversicherungen haben die meisten Krankenversicherer diese Anerkennung schon geleistet und entgelten sowohl allgemein osteopathische Behandlungen wie auch die Tätigkeit von CS-Therapeuten."
Für mich lässt sich die Wirksamkeit der CS-Therapie anhand der Quantenphysik erklären. Ein empfehlenswertes Buch zur Einführung in die Quantenphysik ist "Schrödingers Katze" von Brigitte Röthlein (dtv), oder auch Bücher von Dr. Frank Kinslow. Auch der Osteopathe Nicholas Handoll kann Sie in die unscharfe Welt der Quantenmechanik führen in seinem Buch "Die Anatomie der Potency" (Jolandos).